SUBGENUS  PARVISEPALUM

Paphiopedilum  armeniacum

Geschichte: Über die Entdeckung von P. armeniacum ist wenig bekannt. Die Erstbeschreibung stammt von CHEN und LIN aus dem Jahre 1982 und basiert auf Pflanzenmaterial, das von A.L. Zhang 1979 gesammelt wurde. Sie verglichen P. armeniacum mit P.neveum, während CRIBB zunächst dachte, dass es sich um eine Farbvariante von P.delenatii handle.

Die wichtigsten Unterschiede betreffen das Staminodium. Bei P.delenatii ist es rhombisch und von vorne komplett sichtbar. P. armeniacum hat eine größere STAMINODAL PLALE, die eher wie ein verlängertes Dreieck aussieht. Weiters weist P. delenatii etwas kleinere Blüten und eine weiß/rosa im Inneren gefleckte Farbgebung auf, während P.armeniacum gelb ist.
Ursprünglich wurde die Farbe von P.armeniacum als aprikotfarben (wie auch der Name armeniacum besagt) bezeichnet, alle bisher gesammelten Pflanzen sind jedoch schwefelgelb. Es ist zwar einerseits bemerkenswert, dass P.armeniacum so lange unentdeckt blieb, andrerseits wurden gerade in den letzten Jahren einige neue Arten beschrieben und es ist sehr wahrscheinlich, dass noch weitere Arten ihrer Entdeckung harren.

Vorkommen: Im südwestlichen China nahe Bijang der westlichen Provinz Yunnan. Pflanzen findet man auf Kalkhügeln und klippen in den Wäldern oberhalb des Nuijangflusses im Gebiet, das an das nordöstliche Burma (26.5° nördliche Breite) angrenzt. Die Pflanzen wachsen auf 200 m Höhe zwischen den Felsen in halbschattigen Bereichen.


KLIMA: 25,1° nördliche Breite; 99,2°östliche Länge. Die Extremwerte liegen zwischen 30°C und -4°C.


LICHT: 1800-2500 footcandle (1footcandle=10,76 LUX) P.armeniacum gedeiht unter relativ hellen aber diffusen Lichtbedingungen, wobei volle Mittagssonne vermieden werden sollte. Immer muss jedoch starke Luftzirkulation garantiert sein. Die Pflanzen gedeihen besonders gut, wenn sie im starken, kühlen und feuchten Luftzug nahe eines Verdunstungskühlers/Klimagerätes stehen.


TEMPERATUR: Sommer: 23-24° bei Tag, 16-17° bei Nacht; Winter: 15-16° bei Tag, 0-2° bei Nacht


LUFTFEUCHTE: 80-85% im Sommer und Frühherbst, 60-65%im Winter und Frühling
WASSER: Am Standort Regenfall mäßig bis stark vom späten Frühling bis in den Herbst hinein. Obwohl im Spätherbst und Winter der Regebfall gering ist, bekommen die Pflanzen Feuchtigkeit vom starken Tau und Nebel. Pflanzen in Kultur im aktiven Wachstum sollten gleichmäßig feucht gehalten werden, Im Herbst die Wassergaben allmählich reduzieren, die Pflanzen dürfen jedoch NIE völlig austrocknen, nur leicht in den Gießintervallen abtrocknen lassen.


DÜNGER: Ein ausgewogener Dünger sollte in einer 1/10 bis ¼ Konzentration der empfohlenen Konzentration wöchentlich bis alle 2 Wochen gegeben werden. Manche empfehlen die Verwendung eines stickstoffbetonten Düngers (30-10-), wenn Rinde als Pflanzmaterial verwendet wird. Andere empfehlen einen phosphatbetonten Dünger im Herbst zu verwenden, um bessere Blütenbildung und das Ausreifen des neuen Triebes zu erreichen. Während der Ruhezeit Düngergaben reduzieren oder völlig absetzen. Bei vermehrter Wassergabe nimmt man das übliche Düngeschema wieder auf.
P.armeniacum wächst bei Salzkonzentration schlecht, daher wird empfohlen, alle paar Wochen, solange gedüngt wird, mit reinem Wasser das Substrat durchzuspülen.


RUHEPERIODE: 15-16° bei Tag, 0-2° bei Nacht
Pflanzen leicht abtrocknen lassen zwischen den Gießintervallen, aber niemals völlig oder über längere Zeit abtrocknen lassen. Nicht düngen bei reduzierten Wassergaben. Manche Kultivateure berichten von einer erfolgreichen Kultur bei Nachttemperaturen von 8-10°- 16°C. Um die Pflanzen lange gesund zu halten, wird jedoch allgemein eine kühle Winterruhe empfohlen. Pflanzen ohne Ruheperiode können plötzlich ohne ersichtlichen Grund sterben, sie dürften sich scheinbar zu Tode wachsen. Die Ruheperiode muss jedoch nicht so lange und ausgeprägt sein wie am Standort. Zumindest 1 bis 2 Monate sollte die Nachttemperatur auf 10°C abgesenkt und Wasser reduziert werden.


PFLANZSTOFF: P.armeniacum weist bis zu 15 m lange Ausläufer auf, daher können die Pflanzen leicht auch im Topf eingeklemmt werden, was nicht nur die neuen Triebe, sondern auch die ganze Pflanze in Gefahr bringt, falls die Krankheit sich vom absterbenden Neutrieb auf die Mutterpflanze ausbreitet. Viele Kultivateure verwenden deshalb Hängekörbe aus relativ großen Maschendraht oder Holzkörbchen mit Moos ausgelegt. Die Pflanzen können in einen breiten, niederen Topf gesetzt werden, der 2mal so weit wie tief ist, aber über eine gute Drainage verfügen muss.
Normale Töpfe, die weit genug wären sind eindeutig zu tief; das Substrat bleibt dann zu lange feucht, wird matschig und verfault, wodurch ein beträchtliches Risiko für Wurzelsterben entsteht.
Am Standort wachsen die Pflanzen mit langen Rhizomen in dicken Moossschichten oder Schichten von blättrigem Humus. Dies zeigt, dass sie am besten in einem offenen, mit durchlässigen Substrat gedeihen, das feucht bleibt, aber nicht matschig wird. Feines bis mittleres Rindensubstrat gemischt mit Perlit oder anderen feuchtigkeitsspeichernden Substanzen. Geschnittenes Sphagnum wird dem Substrat oft beigemengt, vor allem bei niederer Luftfeuchte. Holzkohlenbeimengung wird ebenfalls empfohlen um das Substrat offen zu halten und die Versäuerung zu verhindern. Da die Pflanzen auf Kalksteinfelsen wachsen, empfehlen manche den Zusatz von Kalkstein. Man sollte jedoch bedenken, dass Kalk sich schnell im kalten Wasser auflöst und dies zu einer toxischen Kalkansammlung im Substrat führen kann. Bei hohen Kalkgehalt des Wassers sollte auf zusätzliche Kalkgaben verzichtet werden, bei Regen/Osmosewasser ist Zusatzkalk hingegen angebracht.


UMTOPFEN: Jederzeit möglich, der ideale Zeitpunkt ist sofort nach dem Blumen im zeitigen Frühjahr. Beim Umtopfen sollte der Wurzelhals 2,5 cm über dem Topfrand und 1,3cm unter der Pflanzstoffoberfläche liegen. Wenn sich das Substrat setzt und der Wurzelhals frei liegt, sollte man Pflanzstoff auffüllen.


VARIETÄTEN: In der Farbe gibt es wenig Varietäten, sieht man von der Albaform ab, der Name Albaform ist jedoch irreführend, da die Farbe nicht Weiß sondern Reingelb ist. Die roten Flecken am STAMINODAL SHIELD und die rötlichen Flecken auf der Innenseite POOCH fehlen.

Paphiopedilum emersonii

GESCHICHTE: Die Geschichte der Entdeckung von P.emersonii ist leider wenig dokumentiert. Wir wissen nur, dass diese Art aus China über Hongkong exportiert wurde und schließlich von KOOPOWITZ und CRIBB beschrieben wurde.
Sowohl CRIBB als auch BRAEM und BAKER/BAKER lassen keinen Zweifel aufkommen, dass P. emersonii trotz der Unterschiede in die Parvisepalum-Gruppe gehört. Der Beutel POUCH ist kleiner als bei den anderen Arten dieser Gruppe und die Blüten selbst erinnern an P.bellatulum und P.godefroyae. Die Blätter sind nicht nur sehr schwach gefleckt und nicht alle Pflanzen weisen die Purpurflecken an der Unterseite auf.
NAME: Die Pflanze wurde nach dem bekannten kalifornischen Orchideensammler Emerson "Doc"Charles, bei dem, die von KOOPOWITZ/CRIBB beschriebene Pflanze, im April 1986 zum ersten Mal blühte, benannt.


URSPRUNG: P. emersonii kommt aus dem Südwesten Chinas, vom Ostrand des GUIZHOV Plateaus in Yunnan und aus der Provinz GUANXI. Die Art wächst zwischen 460-700m Höhe. Die Pflanzen kommen nordöstlich ausgerichteten Felsvorsprüngen in Konkretionen vor. Diese bilden sich, wenn Kalkstein, der von Regen und Dunst aufgelöst wird sich in Spalten und Rinnen mit Sand, Lehm und Humus wieder verhärtet. Diese Konkretionen ähneln einem Erdwespennest und sind fast ständig feucht vom Sickerwasser und oft mit Moos bedeckt. P.emersonii wächst auf Moos und die Wurzeln dringen durch in die darunter liegende feuchte Konkretion.


KLIMA: 23,3°nördliche Breite, 106,0° östliche Länge. Extremwerte 38°- 1°C.


LICHT: 1500-2000 footcandle. P. emersonii gedeiht am besten bei Morgensonne, immer sollte für starke Luftbewegung gesorgt sein


TEMPERATUR: Sommer 30-31°bei Tag, 22-23°bei Nacht


LUFTFEUCHTE: 70-75%, beinahe 80% im Spätsommer und Frühherbst.


WASSER: Von Spätfrühling bis in den Herbst hinein kommt es zu moderaten bis schweren Regenfällen. Es folgt eine 3-4 Monate dauernde trockene Periode. Pflanzen in Kultur sollten häufig während des aktiven Wachstums gegossen werden und nur leicht abtrocknen. Das Substrat sollte jedoch nie nass oder matschig sein. Im Herbst sollte das Wasser allmählich reduziert werden.


DÜNGER: P.armeniacum


RUHEZEIT: Winter 16-17°bei Tag, 9-12°  bei Nacht
Obwohl die Regenfälle im Spätherbst abnehmen, erhalten die Pflanzen durch starken Tau, Nebel und Dunst Feuchte. Das Gießen sollte eingeschränkt werden, die Pflanzen sollten nie ganz austrocknen. Am Standort ist das Substrat durch Kondensation, Sickerwasser und ablaufendes Wasser ständig feucht. Am Standort ist der Winter die hellste Jahreszeit.


SUBSTRAT: Siehe P.delenatii


UMTOPFEN: Im Spätwinter oder Frühlingsbeginn. Jährliches Umtopfen ist günstig, wenn lebendes Sphagnum als Substratzusatz verwendet wird unbedingt erforderlich.

Paphiopedilum delenatii

GESCHICHTE: P. delenatii wurde von einem französischen Armeeoffizier in Vietnam 1913 entdeckt. Die Pflanzen wurden Hr. DELENAT, dem Direktor des Botanischen Gartens nahe Saint-Cloud, Frankreich geschickt, nachdem sie auch benannt wurden. Der Sammler POILANE entdeckte die Pflanze 1922 in der Provinz Annam in Vietnam wieder. 1924 wurde sie in Paris ausgestellt und von GUILLAUMIN beschrieben.
Die meisten Pflanzen der ursprünglichen Kollektion starben bald, nachdem sie nach Europa gebracht wurden. Eine Pflanze von LECOUFLE überlebte, wurde geselbstet und bald erhielt man Sämlinge. Alle kultivierten Pflanzen stammen von einem einzigen Klon und waren daher sehr ähnlich, erst in letzter Zeit sind auch andere Pflanzen erhältlich.
1990/91 wurde P.delenatii wiederentdeckt und in Taiwan, Japan, USA und Europa angeboten. 1995 fiel der KILOPREIS der Pflanze auf 1-3 US-Dollar. Man schätzt, dass 6 Tonnen Pflanzen bis 1995 gesammelt wurden, sodass die Pflanze am Standort seltener wurde. BRAEM, BAKER/BAKER geben jedoch an, dass die Art häufiger vorkommt und ein weiteres Verbreitungsgebiet als angenommen aufweist.
Die neu gefundenen Pflanzen weisen kaum Farbvariationen auf. Ausnahme bildet eine einzige reinweiße Pflanze, die in Japan kultiviert wird.
STANDORT: Obwohl viele Autoren glauben, dass P. delenatii in Vietnam endemisch ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Art auch in Indochina vorkommt. Unterstützt wird diese Theorie da die verwandten Arten P. emersonii und P.armeniacum in China vorkommen. Da es für westliche Wissenschafter schwierig ist die Pflanzen am Standort zu studieren, gibt es über dieses Thema noch wenig Literatur.
Ursprünglich wurden die Pflanzen in Tonkin im nördlichen Vietnam gefunden, kürzlich hat man Standorte bei Dalat, westlich von Nha Trang entdeckt. Die Pflanzen wachsen auf östlich und südöstlich gelegenen Hängen zwischen 1160-1200 m. Es wurden aber auch Standorte 800m tief bzw. 1200m hoch gefunden.
AVERYANOW gibt eine genaue Standortbeschreibung. Die Pflanzen wachsen in saurem Granitsubstrat in Felsvertiefungen oder auf schmalen Vorsprüngen von steilen Granithängen, aber auch in schattigen moosigen Spalten. Die Wurzeln der Pflanzen sind entweder mit den Felsen im Kontakt oder wachsen in sandiger Erde mit wenig Humus und Laub.


KLIMA: 12,2°nördliche Breite, 109,2° östliche Länge. Extremtemperaturen 32°-5°C


LICHT: 1500-2500 footcandle, Pflanzen können auch bei 3500 footcandle gehalten werden, bei geringerer Lichtintensität sind die Blüten aber dunkler und das Blattwerk attraktiver. Für starke Luftzirkulation sollte das ganze Jahr gesorgt werden.


TEMPERATUR: Sommer: 26° bei Tag, 17° bei Nacht, Winter: 21-22°bei Tag, 13-15°bei Nacht


LUFTFEUCHTE:75-80% das ganze Jahr, im Herbst 85 %


WASSER: Relativ leichte Regenfälle während des Jahres, abgesehen von 4 Monaten im Herbst. Die Pflanzen erhalten aber zusätzlich Feuchtigkeit vom häufigen starken Tau. In Kultur sollten Pflanzen das ganze Jahr über leicht in den Gießintervallen abtrocknen, jedoch niemals vollständig. Im Spätsommer und Herbst sollte stärker gegossen und die Pflanze nur leicht angetrocknet werden. Im Winter Wassergaben reduziert und Substrat in den Gießintervallen austrocknen.


DÜNGER: Siehe P. armeniacum. Die Pflanzen sind weniger salzempfindlich, dennoch sollten die Töpfe regelmäßig mit reinem Regen oder Osmosewasser durchgespült werden, um Salzansammlungen im Substrat zu verhindern.


RUHEZEIT: 21-22°bei Tag, 13-15°bei Nacht
Kultivierte Pflanzen benötigen im Winter weniger Wasser, sollten jedoch nie lange trocken sein. Dünger sollte reduziert oder eliminiert werden solange Wassergaben reduziert werden. In den Gießintervallen ist es günstig gelegentlich am Morgen zu sprühen (besonders an hellen, sonnigen Tagen).
Blüteninduktion ausgeprägte Ruhezeit und lange Stunden Sonnenlicht.
SUBSTRAT: Siehe P. armeniacum. Manche Kultivateure mengen mehr Sphagnum bei. Kränkliche Pflanzen können gerettet werden, wenn sie in lebendes Sphagnum gesetzt und mit Regen oder Osmosewasser gegossen werden.


UMTOPFEN: Jährlich, am besten sofort nach der Blüte bei neuem Wurzelwachstum.


VARIETÄTEN: P.delenatii forma albinum Braem; die Blätter sind einfärbig grün, die Blüten weiß bis auf das gelbe STAMINODE. Es gibt nur eine Pflanze, die in Japan kultiviert wird.

Paphiopedilum micranthum

GESCHICHTE: P. micranthum wurde von den chinesischen Orchideenspezialisten TANG und WANG 1951/1952 beschrieben. Die Basis bildeten Pflanzen, die von WANG zwischen Malipo und Schichou im südöstlichen Teil Yunnans gesammelt wurden. CRIBB, BRAEM und BAKER/BAKER meinen, dass kaum je eine Pflanze einen so unpassenden Namen erhielt. Micranthum bedeutet kleine Blüte. P.micranthum hat in Relation zur Größe der Pflanze eine sehr große Blüte. Die Beschreibung erfolgte auf Grund einer getrockneten Spezies, die entweder in Knospe war oder eine anormal kleine Blüte hatte.
STANDORT: P.micranthum wächst in China im süd-östlichen Gebiet der Provinz Yunnan. Die Pflanzen kommen im Mischwald auf 1000-1500 m Höhe vor. Dr. FOWLIE berichtete über Funde aus 550-850 m Höhe auf östlich ausgerichteten Hängen auf den Satteln zwischen steilen und rundkuppigen Bergen. Die Luftbewegung ist stark. Sogar während der trockenen Jahreszeit bringen die Wolken, die über die Bergrücken ziehen, zusätzliche Feuchtigkeit durch Dunst und Kondensation. Die Pflanzen wachsen in Lehm und verwitterten Kalkstein, die in Spalten und Ritzen der Felsen abgelagert sind.
KLIMA: 23,3° nördl. Breite, 106° östliche Länge
LICHT: 1200-2000 footcandle/siehe P. emersonii
TEMPERATUREN: Sommer 29°bei Tag, 21-22bei Nacht
LUFTFEUCHTE: Siehe P. emersonii
WASSER: Siehe P. emersonii
DÜNGER: Siehe P.armeniacum
RUHEZEIT: Winter 15-16°bei Tag, 8-10°  bei Nacht/siehe P. emersonii
SUBSTRAT: Siehe P.armeniacum
UMTOPFEN: Im Frühling sofort nach der Blüte mindestens alle 2 Jahre bei neuem Wurzelwachstum. Bei Zusatz von lebendem Moos ist jährliches Umtopfen besonders wichtig, auch wenn P.micranthum relativ tolerant einem verbrauchten Substrat gegenüber ist.
VARIETÄTEN: P.micranthum forma albo-flavum.